Ennet dem Rhein

Seit gestern wohnen unsere Mulis an einem neuen Ort. Leider – und wir sind wirklich traurig darüber – mussten wir uns eine neue Bleibe suchen. Unsere Ansprüche sind mittlerweile sehr hoch… In Koblenz ennet dem Rhein haben wir bei Gaby und Hannes einen neuen Stall gefunden. Es hat uns auf Anhieb gefallen. Der Stall ist -logischerweise, für uns käme nichts anderes in Frage- als Gruppenstall konzipiert für ca. 7 Pferde. Schlussendlich werden es 3 Ponys sein (darunter Sandras Elvis) und 4 Pferde (und wo Elvis ist, ist auch Ali nicht weit weg). Es hat viele Ecken, in die die Pferde sich zurückziehen können, verschiedene Böden im Auslauf, einen Baum, der Schatten spendet, Schlupflöcher für die Minis, ein grosses Vordach als Beobachtungsposten, schöne Weiden, die nicht zu fett sind… Alles, was das Muliherz begehrt! Für den Reiter hat es ein tolles Reitgelände (juhui, ohne Fahrverbot für Kutschen), ein kleines Viereck beim Stall und die Möglichkeit, eine Halle zu benutzen.

Ich beschreibe jetzt nicht genau, wie der Abschied von Breitenfeld war… Meine Mulis haben sich wie immer gefreut, als sie den Anhänger gesehen haben und sind schwupps eingestiegen. Für Fridolin hat es im Transporter von Hannes sogar Stangen, die für seine Körpergrösse passend sind! 🙂 Dieser geniale Anhänger und der noch genialere Spediteur Jon haben die Mulis sicher über die Grenze gebracht. Ich durfte sogar bei den Mulis warten und sie mit Pfefferminzli vollstopfen, währenddem Jon sich mit Formularen etc. herumgeschlagen hat. Tausend Dank!

Blöderweise haben wir grad die Rushhour erwischt, es hatte Stau bis irgendwo… Wir mussten für das Wendemanöver eh auf den Wendeplatz für LKWs fahren und haben dank der Info-Hotline Hannes nicht wieder eingespurt. In Richtung Klingnau sollte es einen Schleichweg geben über Feldwege. Den haben wir prompt gefunden und sind im Nu im Stall gelandet.

Dort haben wir die Mulis in den Auslauf gelassen. Sie haben die neuen Kollegen neugierig beäugt und Mira hat sich dann genüsslich gewälzt (oder war es sogar umgekehrt?). Nun beginnt die Integrationszeit und wir sind gespannt, wie sich unsere Mulis benehmen. Ob Fridolin wieder so einen Freund zum Spielen findet wie Rado es war? Und Mira so eine gute Kollegin wie Clover? Bestimmt nicht, denn diese beiden Freundschaften waren einzigartig! Aber dass Mira und Fridolin neue  Kumpels finden, das bezweifle ich nicht .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*