Ds Prättigau, dür ds hübschtä Tal wos git

Der Marsch geht weiter, von Maienfeld nach Grüsch. Nach dem Lastenverteilen und Taschen abwiegen für die beiden Mulis geht die Reise nach Grüsch. Der Weg führt durch wunderschöne Rebberge und herrlich duftende Wälder zur Chlus, das Tor zum Prättigau. Auf dem Weg zur Chlus kommen dem Trio vier Equiden mitsamt ihren Reitern entgegen. Die vier Pferde schauen sich mit weit aufgerissenen Augen an, überlegen kurz, drehen durch und rennen panisch zur Seite. Nach einem kurzen Galopp sammeln sie sich auf einer Wiese über dem Weg und versuchen sich zu beruhigen. Die Ruhe kehrt jedoch erst ein, als die pferdefressenden Mulis um die nächste Ecke entschwunden sind. Kurze Zeit später trifft die Wandertruppe auf die Sandra N., eine gute Freundin von Isi. Auch sie ist mit ihrem Pferd unterwegs, aber die Lynn kennt Mira bereits und die halbe Portion Muli sieht sie als nicht gefährlich an. Nach einem Marsch durch die enge Chlus, an den tosenden Wassern der Landquart vorbei auf schmalen Wegen erreicht die fröhliche Wanderschaft das Etappenziel Grüsch. Die Unterkunft ist wunderbar und Isi hat einen neuen Freund, Gimmli eine kleine rot/weisse, sehr verschmuste Katze.

Nach der Übernachtung geht es von Grüsch nach Pany. Ab heute ist Isi nicht mehr allein unterwegs, denn am Morgen geht sie mit zwei Mulis ihre Schwester Nicole am Bahnhof Grüsch abholen. Vom Bahnhof geht es dem Talboden entlang nach Pragg-Jenaz. Die ganze Wanderung verläuft eigentlich Störungsfrei, ausser dass Mira immer wieder von so albern und blöd rumliegenden Steinen attakiert wird. In Pragg-Jenaz beginnt dann der Aufstieg nach Pany. Zwischendurch macht man natürlich noch ein gemütliches Mittagsgelage und die Mulis weiden an einer Highline, das ist ein kopfhoch gespanntes Seil wo die Mulis hin und her laufen können. Die zwei Mulis weiden friedlich bis ein böser Stein zum Angriff über geht. Mira nimmt sofort den Kampf auf um Fridolin zu beschützen. Der Stein muss etliche Treffer einstecken ehe er die Flucht ergreift, das lässt Mira natürlich nicht zu und springt ihm nach. Ein kleiner Rupf und das Halfter fliegt weg jetzt hat der Stein keinen Ausweg mehr. Die zwei Mulis jagen den Stein in die Flucht und werden anschliessend wieder eingefangen. Nach dem kleinen Intermezzo beim Mittagessen geht es weiter in Richtung Pany. Kurz vor Pany erreichen die Vier eine Bushaltestelle wo uns die Nicole leider schnon wieder verlässt. Das verbleibende Trio wandert weiter in Richtung Chrützhof.

www.chruetzhof-pany.ch

Auf dem Chrützhof werden die drei sehr freundlich empfangen und der Hufschmied für Fridolin wartet auch schon. Richtig der Hufschmied für Fridolin, er wird jetzt auch beschlagen, da sich das im felsigen Gelände sicher besser bewährt als die Hufschuhe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*